Testudo kleinmanni LORTET, 1883 - die Ägyptische Landschildkröte

Die faszinierende kleine Schönheit Nordafrikas und Israels

Bodengrund

Da die Ägyptischen Landschildkröten in ihren natürlichen Lebensräumen auf stark verfestigten Sandböden, bzw. auf relativ lockerem Dünensand leben, verwende ich im Terrarium ein Gemisch aus Sand und einem kleinen Anteil Lehm, gemischt im Verhältnis 5:1 (S:L). Insgesamt 250 kg Bodengrund habe ich variierend in verschiedenen Höhen zwischen 5-15 cm eingebracht. Weshalb dieser Bodengrund am Besten geeignet ist und welche Vor- und Nachteile andere Substrate haben, wird Ihnen im Buch näher erläutert.

Strukturierung

Um dem künstlich geschaffenen Lebensraum meiner Tiere Struktur zu verleihen, habe ich verschiedene Pflanzen direkt in den Bodengrund eingesetzt. Im Wurzelballen der Pflanzen habe ich einen Teil der Erde aus dem Topf belassen. Einige meiner Tiere graben sich an den Wurzeln der Pflanzen in der Aktivitätszeit gern flache Mulden und nutzen diese als Schlafplatz. Auch die Eiablagen erfolgten bisher überwiegend in Nistgruben, die direkt am Wurzelballen einer Pflanze angelegt wurden, seltener unter Steinen oder in den Tonhöhlen. Dort ist durch das regelmäßige Gießen der Boden immer leicht feucht und wird vom äußeren Rand des Lichtkegels der UV- und Wärmelampen erwärmt.

Pflanzen, Wurzeln (Totholz), Steine und Höhlen dienen außerdem als Versteckmöglichkeiten oder Sichtschutz. Zum Klettern habe ich flache Terrassen aus Sandsteinen gebaut. Die Pflanzen, Steine und die Terrassen werden ausgiebig genutzt zum "Umwandern" und Überklettern.

Beispiele der Strukturierung im Terrarium

Interessante Abbildungen und detailreiche Erklärungen zum Thema Strukturierung werden ebenfalls im Buch ausführlich erläutert.


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